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In der Ausschreibungsrunde 2018 wurden insgesamt 38 Projekte für den T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds eingereicht. Folgende vier Projekte haben gewonnen:

1. Platz 2018: "obono"

obono bringt umweltfreundliche, elektronische Belege anonym auf jedes Smartphone. So kann über 1700 km giftiges Beleg-Papier eingespart werden. Das sind über 12 Millionen Euro pro Jahr.

Seit der Änderung der Bundesabgabenverordnung per 1. 4. 2017 müssen Unternehmer Bar-Umsätze einzeln erfassen und den Kunden einen Beleg darüber aushändigen. Das für den Druck der Belege in der Regel verwendete Thermopapier enthält Phenol und andere giftige Stoffe und führt zu einer enormen Umweltbelastung. Tonnen an Belegen werden produziert, obwohl die meisten Kunden keinen Bedarf daran haben und die Belege unbeachtet zurücklassen oder einfach wegwerfen.

Die Kosten für diese unnötigen Belege liegen allein in Österreich bei geschätzten zwölf Millionen Euro. Mit dem obono Fiskal Service wurde ein System entwickelt, das bestehende Aufzeichnungssysteme rechtskonform erweitern kann. Die Aufzeichnungen stehen dann als elektronische Belege zur Verfügung. Die einzigartige Systemarchitektur macht es möglich, elektronische Belege an anonyme Kunden über beliebige Kommunikationskanäle (NFC, BLE, SMS, E-Mail etc.) zu verteilen.

Ein von obono entwickelter Prototyp eines Kundendisplays entlastet den Unternehmer von seiner Belegerteilungspflicht und stellt anonymen Kunden elektronische Belege zur Abholung zur Verfügung.

2. Platz 2018: "TopEasy"

Die wichtigsten Nachrichten des Tages, leicht verständlich zusammengefasst, bequem am Handy nachzulesen: APA TopEasy und capito bringen Klarheit in den Nachrichten-Dschungel.

TopEasy bietet per Fingertipp einen täglichen Nachrichtenüberblick in leicht verständlicher Sprache auf dem Smartphone an. Damit macht TopEasy Nachrichten für alle Menschen barrierefrei verständlich. TopEasy ist ein kostenloses Service von APA und Capito mit Unterstützung des Sozialministeriums.

Mehr als 23 Millionen Menschen im DACH-Raum brauchen leichter verständliche Nachrichten. Nach dem ersten Projektjahr greifen 45.000 Menschen monatlich auf TopEasy zu. Mit der Capito App und einem API-Service für Medienanbieter soll TopEasy noch niederschwelliger zugänglich und individueller nutzbar gemacht werden.

Die Capito App bietet Texte in verschiedenen Sprachstufen von sehr einfach bis komplex an – die Leserinnen und Leser können so das für sie passende Sprachlevel selbst auswählen. Damit bietet die App nicht nur maximale Selbstbestimmung, sondern motiviert Leserinnen und Leser, zwischen den Sprachstufen zu wechseln und so ihre Sprachkompetenzen beim Lesen relevanter Texte – nebenbei – zu verbessern.

2. Platz ex aequo 2018: "goUrban"

goUrban bietet intelligente End2End-Flotten-Lösungen für Sharing, Poolfahrzeuge, Delivery und mehr an. Flotten werden intelligent und Management-Systeme effizienter denn je.

Seit September 2017 ist goUrban auf dem österreichischen Mobility-Sharing-Markt mit E-Mopeds präsent. Während am Anfang noch auf eine zugekaufte Software vertraut wurde, hat das Entwicklerteam die gesammelten Erfahrungen der ersten Monate analysiert und auf dieser Basis eine eigene Software entwickelt.

Mit dieser Software ist goUrban in der Lage, Firmen oder Kommunen ganzheitliche Mobilitätskonzepte anzubieten und so einen besonders breiten Kundenkreis anzusprechen. Die Software bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedener Fahrzeugtypen und Mobilitätslösungen in das Sharing-Konzept zu integrieren und stellt damit sicher, dass auch auf individuelle Kundenwünsche eingegangen werden kann.

goUrban bietet damit eine voll automatisierte Plattform an, die für weniger städtischen Verkehr sorgen kann und es ermöglicht, die CO2-Emissionen nachhaltig zu verringern und so die Lebensqualität für die Bewohner der Stadt erheblich zu steigern.

Sonderpreis 2018: "BeeSaver"

BeeSaver - Der virtuelle Imkerpate begleitet Imker mit präzisen Auswertungen, maßgeschneiderten Ratschlägen und smartem Bienenstock durch das Bienenjahr.

Veränderte Umwelteinflüsse wie z. B. Pestizide, Bodenversiegelung, Klimaveränderung und sich global ausbreitende Schädlinge machen den Bienen immer mehr zu schaffen. In Österreich sterben im Durchschnitt pro Jahr rund 70.000 Bienenvölker.

Mittels Sensoren am Bienenstock und künstlicher Intelligenz werden Daten gesammelt und in die Cloud übertragen. Diese Daten können die Imker bequem am Smartphone mit der BeeSaver App abrufen, um jederzeit den Zustand ihrer Bienen zu überprüfen. Das ermöglicht ihnen, die Bienenvölker einfacher und effizienter zu bewirtschaften und frühzeitig Probleme zu erkennen. Neben dem aktuellen Zustand erhält der Imker zusätzlich Handlungsempfehlungen – diese Unterstützung ist besonders für Jungimker wichtig, denen noch praktische Erfahrungen fehlen.